
TuS Jahn Soest III krönt sich erneut zum Meister!
Es ist vollbracht! Was sich nach der grandiosen Meisterschaft 2024/2025 bereits angedeutet hatte, ist nun amtlich: Die dritte Herrenmannschaft des TuS Jahn Soest hat ihren Titel erfolgreich verteidigt und sich vorzeitig die Meisterschaft in der Saison 2025/2026 der Kreisliga D gesichert.
Die „Altherren-Truppe“ rund um Meistertrainer Manjit Singh hat an diesem Wochenende endgültig den Deckel draufgemacht – und wie! Gegen einen ersatzgeschwächten Gegner von Fatihspor Werl lieferte die Mannschaft ein beispielloses Schützenfest ab und gewann am Ende hochverdient mit 17:0.
Ein historisches Tor und Patzer der Konkurrenz
Ein ganz besonderer Moment gehörte an diesem denkwürdigen Tag Wladimir Jegel. Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 13:0 trug er sich in die Geschichtsbücher der Saison ein, denn es war exakt das 100. Ligator für den TuS Jahn Soest III in dieser Spielzeit. Mittlerweile steht das Konto bei unfassbaren 104 geschossenen Toren, denen lediglich 16 Gegentreffer gegenüberstehen – eine absolute Mega-Leistung, die die Dominanz in dieser Liga unterstreicht.
Während der TuS Jahn seine Hausaufgaben mit Bravour erledigte, schaute man mit einem Auge auf den hartnäckigsten Verfolger. Der SV Lüttringen hatte im Anschluss ein scheinbar klares Heimspiel vor der Brust, patzte jedoch überraschend mit einem Unentschieden gegen den TuS Echthausen II. Da in den verbleibenden drei Spieltagen (bei denen Lüttringen und Soest jeweils noch einmal spielfrei haben) nur noch maximal sechs Punkte zu vergeben sind, ist der Vorsprung unserer Dritten nun uneinholbar ausgebaut. Die vorzeitige Meisterschaft ist perfekt!
Neues Zuhause, alte Stärke: Danke, Borgeln!
Dass diese Saison eine besondere war, zeigte sich auch an den Rahmenbedingungen. Der altehrwürdige Platz an der Werkstraße stand in dieser Spielzeit 2025/2026 leider nicht mehr zur Verfügung. Die Mannschaft musste umziehen und fand ihre Ausweich-Heimstätte in Borgeln. An dieser Stelle Dankeschön an den Verein in Borgeln für die großartige Bereitstellung des Platzes! Und man muss mit einem Augenzwinkern sagen: Die Borgeler konnten sich so auch mal wieder auf ihrem Platz ordentlichen Fußball ansehen.
Charakterköpfe und das Gesetz der Mannschaft
Eine Meisterschaft gewinnt man nicht durch Zufall, sondern durch Kontinuität und Zusammenhalt. Entgegen mancher Gerüchte war ein Spieler wie Zimmermann in dieser Saison definitiv kein bloßer „Joker“. Vielleicht mochte er in einem einzelnen Spiel mal von der Bank gekommen sein, doch ansonsten war er als absolute Stammkraft ein essenzieller Baustein des Erfolgs.
Auch Widrigkeiten steckte das Team kollektiv weg. So führte Rakowski die Mannschaft in der Hinrunde als starker Kapitän aufs Feld, bevor er in der Rückrunde verletzungsbedingt leider passen musste. Doch die Lücke wurde nahtlos geschlossen: Juri Weichel übernahm die Binde und führte das Team mit gleicher Entschlossenheit über die Ziellinie.
Am Ende all dieser Zahlen, Tore und Einzelgeschichten steht beim TuS Jahn Soest III aber eine unumstößliche Wahrheit: Es ist immer die Mannschaft, die im Vordergrund steht. Egal ob auf dem Platz in den hart umkämpften 90 Minuten oder beim Feiern neben dem Platz mit den treuen Fans – es ist und bleibt das Kollektiv, das diese Erfolge möglich macht.
Wir gratulieren der dritten Mannschaft zu dieser back-to-back Meisterschaft. Auf dass die Meisterfeierlichkeiten genauso legendär werden wie die Saison selbst. Nur der TuS!
Der TuS Jahn Soest III ist in diesen zwei Jahren nicht einfach nur zweimal Meister geworden. Die Mannschaft hat die Liga dekonstruiert, ihre Gegner sportlich dominiert und am Ende mit einer fast aristokratischen Eleganz gewonnen, die den Amateurfußball in seiner reinsten und allerschönsten Form ehrt. Die stolzen „Wiederholungstäter“ haben ihr ultimatives Meisterstück abgeliefert. Die ausgiebigen Feierlichkeiten, die nun in Soest folgen werden, sind der hochverdiente, logische Lohn für eine Truppe, die auf dem Platz, neben dem Platz und in den Annalen des westfälischen Fußballs auf ewig als echte „Invincibles“ verewigt sein wird. Ein Kapitel schließt sich an der Werkstraße, doch die Legende dieser Mannschaft wird im neuen Stadion am Weslarner Weg weiterleben.






































