
Ein neues Zuhause für die Erfolgsgeschichte des TuS Jahn Soest
Der Himmel über dem Liebfrauenweg war zwar wolkenverhangen, doch die Stimmung am Boden hätte sonniger kaum sein können. Rund 30 Gäste – darunter Vereinsmitglieder, Anwohner und Vertreter der Stadt – versammelten sich heute am 12.01.2026 auf dem noch brachliegenden Feld im Soester Norden, um einen historischen Moment zu bezeugen: Der erste Spatenstich für den neuen Fußballplatz des TuS Jahn Soest ist getan.
Vom Norden für den Norden: Von der Werkstraße zum Liebfrauenweg Für die Jahn-Familie markiert dieser Tag den Beginn einer neuen Ära, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen. War über Jahrzehnte die Werkstraße das pulsierende Herz und der unverwechselbare Mittelpunkt des Vereins, verlagert sich das Geschehen nun nur ein Stück weiter, bleibt aber der Heimat treu: dem Soester Norden. Diese geografische und emotionale Verbundenheit war auch bei den Anwesenden spürbar – man zieht um, aber man bleibt „zuhause“.
Sport trifft auf Innovation Bürgermeister Marcus Schiffer, der die Ansprache hielt, betonte die Besonderheit dieses Projekts. Es entsteht nicht einfach nur ein Rasen, sondern ein Modellprojekt für die Zukunft. „Wir verbinden sogar die Nachhaltigkeit mit dem Sport“, erklärte Schiffer und verwies auf die innovative Nutzung von „kalter Nahwärme“ im Wohnfeld. Für den Bürgermeister ist die Kombination aus „Sport, Nachhaltigkeit und Ehrenamt“ die neue Erfolgsformel für den Stadtteil. Er lobte das Engagement und versprach professionelle Bauarbeiten, die auch für die direkten Anwohner einen echten Zugewinn an Lebensqualität und Attraktivität bedeuten. Sein abschließendes „Und zwar wann? Jetzt!“ war das lang ersehnte Startsignal für die Bagger.
Spaten in Vereinshand Tatkräftig zur Sache ging es dann beim offiziellen Akt. In den Vereinsfarben, mit blauen Jacken, griffen die Verantwortlichen des TuS Jahn Soest zu den Spaten. Der 1. Vorsitzende Roland Niestroj und Schatzmeister Simon Paschenda führten die Riege der Vorstandsmitglieder an, um symbolisch den Boden für die künftigen sportlichen Erfolge zu bereiten.
Unter dem Applaus der Anwesenden wurde klar: Hier entsteht mehr als ein Platz. Hier entsteht der neue Treffpunkt für Sport und Gemeinschaft im Soester Norden. Die Vorfreude auf „wirklich guten Sport“, wie es Bürgermeister Schiffer formulierte, war allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben.
Auf geht’s TuS Jahn!

